Freitag, 15. Februar 2013

Stricken - Tutorial Teil 1: Zubehör

Im Folgenden möchte ich Euch einmal alle Zubehörteile zum Thema "Stricken" vorstellen - was man dringend benötigt, was nützlich ist und was man nicht unbedingt braucht:


Lernmaterial / Bücher

 Das Wichtigste ist natürlich (wie bei allem), daß man sich die Technik irgendwie beibringt.

Nützlich können hierbei Büchersein - aber es gibt auch eine Menge Videos (zB. auf YouTube), wo man das Stricken von Grund auf erlernen kann. Viele sind leider sehr schnell erklärt und von einer großen Distanz aufgenommen, aber es gibt auch einige, die wirklich zu empfehlen sind.

Auf unserem YouTube Channel werden in den kommenden Tagen ebenfalls Videos zum Thema hochgeladen. ;-)


Stricknadeln


1.) Rundstricknadeln

Die Rundstricknadeln sind 2 Stricknadeln, die mit einer dünnen Plastikschnur miteinander verbunden sind. Der Vorteil bei diesen Nadeln liegt darin, daß man auch sehr breite Dinge stricken kann (mit vielen Maschen) und trotzdem nichts von der Stricknadeln runterrutschen kann.



2.) Strumpfstricknadeln



3.) Zopfstricknadeln



4.) Schnellstricknadeln

...


Stricknadelschablone


Eine Stricknadelschablone ist sehr nützlich. Wenn man sich neue Stricknadeln kauft, kann man zwar auf der Verpackung lesen, welche Größen sie haben - packt man sie allerdings aus, weiß man dies nach einer Weile nicht mehr.






Mit einer Stricknadelschanlone allerdings kann man gan einfach jederzeit die Größe nachmessen:

Man sversucht die Stricknadel durch die entsprechenden Löcher zu stecken. Paßt die Nadel hindurch, handelt es sich noch nicht um die richtige Größe; erst wenn die Nadel nicht mehr hindurch paßt, beim nächst unten gelegenden Loch allerdings schon, dann kann man an dem Loch, bei dem die Stricknadel nicht mehr durchpaßt messen, welche Größe sie besitzt.


Reihenzähler





Im Grunde erklärt sich das Bild von selbst: Bei den Reihenzählern kann man rechts und link je an einem Rädchen drehen, um die entsprechende Reihenzahl einzustellen.


Maschenmarkierer






Maschenmarkierer hängt man zwischen die Maschen. Sie wandern jede Reihe mit, indem sie auf die andere Nadel rübergeholt werden. Dies ist besonders praktisch, wenn man zB. im Halbdunkeln (abends auf der Couch) strickt und Musterrapporte nicht gut erkennen kann.



Maschenraffer








Maschenraffer sind ideal, um Maschenstillzulegen (z.B. bei verkürzten Reihen, Kragen o.ä.). Auf diese Art und Weise kann keine Masche mehr verloren gehen.


Strickliesel


Stricklieseln werden entweder mit oder ohne eine lange Nadel angeboten.

Mit einer Strickliesel kann man eine spezielle Technik nutzen, um zB. Bänder zu gestalten.


Häkeln lernen: Abkürzungen der Fachbegriffe

Beim Häkeln werden u.a. viele Fachbegriffe verwendet. Wer Anleitungen zu Häkelmustern sucht, findet meist auch viele Abkürzungen, die verwendet werden.

Im Folgenden habe ich Euch mal die wichtigsten zusammengefaßt:

Abn         - Abnahme(n)
abn          - abnehmen
Anf          - Anfang
abw          - abwechselnd
ausl          - auslassen
beg           - beginnen
DStb        - Doppelstäbchen
dreif Stb   - Dreifachstäbchen
Fd             - Faden
fM            - feste Masche(n)
fortl          - fortlaufend
fortf          - fortfahren
Hin-R       - Hinreihe
HF            - Hauptfarbe
hStb          - halbe(s) Stäbchen
Kettm       - Kettmasche
KF            - Kontrastfarbe
Lfm           - Luftmasche
Lfm-Schl  - Luftmaschenschlaufe
Lfm-Zwr   - Luftmaschenzwischenraum
li                - links / linke(r)
M               - Masche(n)
Mst             - Muster
P                 - Pikots (Mausezähnchen)
R                 - Reihe
restl             - restliche
Rück-R       - Rückreihe
Rd               - Runde
RS               - RückseiteSchl             - Schlinge
Stb              - Stäbchen
U                 - Umschlag
zun              - Zunehmen
zus abgem   - zusammen abgemacht
zus abm       - zusammen abmaschen
VS               - Vorderseite
W-Lfm        - Wendeluftmasche(n)
wdh             - wiederholen
Zun             - Zunahme(n)
zun              - zunehmen
Zwr             - Zwischenraum

Häkel-Tutorial Teil 2: Feste Maschen

Im Folgenden erkläre ich Euch mit vielen detaillierten Bilder und einer langen Anleitung, wie man beim Häkeln "feste Maschen" erstellt (also die "normalen Maschen" häkelt):

Im 1. Teil des Häkel-Tutorials habt ihr bereits gelernt, "Luftmaschen" zu erstellen. Wenn ihr die gewünschte Anzahl an Luftmaschen erstellt habt, macht ihr noch eine zusätzlich.


Dann sticht ihr mit der Häkelnadel in die 2. Masche ein.


Den langen Faden haltet ihr wieder mit dem Zeigefinger und dem Mittelfinger auf Spannung.


Dann schiebt ihr die Häkelnadel unter den langen Faden und hakt ihn ein.


Der lange Faden wird nun durch die Masche gezogen, so daß ihr nun 2 Schlauchfen habt.


Jetzt hakt ihr wieder den langen Faden in die Häkelnadel ein und zieht nun den Faden durch beide Schlaufen durch.




Anschließend wird die Masche etwas angezogen, so daß alles gleichmäßig wird. Mit etwas Übung hat man diesen Dreh schnell raus.


Ab jetzt wird immer in die nächste Masche eingestochen und die oben stehenden Schritte werden ständig wiederholt.




 






 

Achtet dabei immer darauf, daß ihr den Faden immer etwa in der gleichen Stärke anzieht, so daß ein gleichmäßiges Muster entsteht.




Wenn ihr am Ende der Reihe angekommen seid, sollte Euer Projekt jetzt etwa so aussehen:


Wenn ihr die letzte Masche Eurer aktuellen Reihe gehäkelt habt, haltet ihr die Häkelnadel fest und dreht die komplette Reihe einfach nach links herum.


Der lange Faden wird nun wieder mit Hilfe des Zeigefingers und des Mittelfeingers auf Spannung gehalten.



Um einfache Projekte, wie beispielsweise einen Schal, zu häkeln, wiederholt ihr nun immer dieser die o.g. Schritte, bis Euer Projekt die gewünschte Länge hat.

Häkel-Tutorial Teil 1: Luftmaschen erstellen

Im Folgenden zeige ich Euch anhand vieler Bilder und einer langen Beschreibung, wie ihr beim Häkeln eine Reihe Luftmaschen erstellt:


Zuerst müßt ihr eine Schlaufe machen. Dazu legt ihr das Endstück vom Faden auf die rechte Seite in der Hand und legt Euch eine Schlaufe nach links herum darüber. Bitte beachtet, daß ich das Endstück nur zum zeigen kürzer genommen habe.


Nun haltet ihr mit der rechten Hand die Stelle fest, an der sich die beiden Fäden überlappen und"hebt" den langen Faden von unten durch die Schlaufe durch.


Nun stecht ihr mit der Häkelnadel durch die neue Schlaufe durch.


Dann das ganze festziehen.




Nun wird der lange Faden mit dem Zeigefinger und dem Mittelfinger "straff" gehalten. Die Häkelnadel wird von links hinter den Faden geführt.


Nun wird mit einer Bewegung die Nadel etwas gedreht, so daß das "Häkchen" den Faden packt.


Jetzt den langen Faden mit der Häkelnadel "runter" und durch die kleine Schlaufe hindurchziehen.



Nun wird das ganze etwas angezogen, so daß alle Luftmaschen etwa die gleiche Form erhalten.


Auf diese Art und Weise werden jetzt soviele Luftmaschen hintereinander gehäkelt, wie ihr für Euer "Projekt" benötigt.



Um zu sehen, wie ihr nun die "richtigen Reihen" häkelt (= feste Maschen), schaut bitte im Häkel-Tutorial Teil 2 weiter.

D.I.Y. kostenlos: Nähen eines Kissenbezuges

Vorbereitung:

Um einen Kissenbezug zu nähen, müßt ihr natürlich erstmal wissen, welche Größe Euer Kissen hat. In meinem Beispiel geht es um ein Kissen mit folgenden Maßen: ca. 35cm x 35cm x 8 cm .

Schneidet hierfür Euren Stoff mit einem Maß von 40cm x 80 cm aus.

Als Reißverschluß würde ich Euch ein Maß von 30 cm bis 35 cm empfehlen. Leider hatte ich zum Zeitpunkt meiner Anleitung keinen passenden Reißverschluß vorrätig, so daß ich einen von 25 cm genommen habe.



So, nun kann es losgehen:

Legt den Stoff rechts auf rechts, so daß der Stoff auf der einen Seiten durchgehend ist und auf der anderen Seite die abgeschnittenen Kanten aneinanderliegen. Nun legt ihr den Reißverschluß etwa mittig (oder wer es ganz genau haben möchte, kann anstelle des Augenmaßes noch mit einem Lineal Maß nehmen) in die Seite mit der abgeschnittenen Kante. Das "Reißverschlußköpfchen" muß hierbei nach innen zeigen - der Reißverschluß liegt also "falsch herum":



Damit ihr es etwas einfacher habt, näht ihr nun zunächst die erste Seite des Reißverschlußes fest. Achtet hierbei bitte immer darauf, den Anfang und das Ende am Reißverschluß zu "versiegeln" und den Reißverschuß beim Nähen komplett zu öffnen, so daß ihr einfach "durchnähen" könnt.

Wenn ihr kurz vorm Ende angekommen seid, müßt ihr den Reißverschluß dann komplett schließen (zur Not kurz das Nähfüßchen dafür hochheben), um auch den Rest vernähen zu können.

Jetzt macht ihr das gleiche mit der anderen Seite des Reißverschlußes.

Wenn ihr auch diese vernäht habt, näht ihr die beiden Seiten zusammen.



Als letztes kommen dann die beiden noch offenen Ränder direkt neben dem Reißverschluß dran.


 Diese Stelle ist ein wenig kniffelig, da man den richtigen Punkt treffen muß, wo man nähen muß. Aber mit etwas Übung habt ihr das schnell raus.

Nun müßt ihr nur noch die überflüssige Nahtzugabe (= überstehenden Stoff) abschneiden und nach Möglichkeit die Ecken etwas abrunden und den Kissenbezug wieder auf rechts drehen ... Et voilá:



Fertig ist Euer erster Kissenbezug :-)

Blogstart

Hallo und herzlich Willkommen auf meinem neuen Blog! :-)

Heute startet mein Projekt "Handmade by Silke".

Ihr findet hier in Zukunft selbstgemachte Accessoires aus Filz, Stoff und Wolle.

Außerdem gibt es Links zu D.I.Y. Anleitungen und Bastelideen.

Bitte habt Verständnis, daß die Einrichtung des Shops und meiner Seiten ein paar Tage in Anspruch nehmen wird.

LG

Silke

Samstag, 8. Dezember 2012

Aktueller Wintertrend: Cabochons in sämtlichen Variationen!

Nikolaus ist gerade vorbei, draußen herrscht teilweise nahezu "sibirische Kälte" ... kurzum: Weihnachten steht wieder vor der Tür!

Dieses Fest wird im Kreise der Familie gefeiert, viele tragen elegante Abendgaderobe, wenn Sie mit ihrem Partner zu den Eltern und Schwiegereltern fahren - doch welchen Schmuck zieht man dazu an?

Nachdem nun auch in unserem Shop das Weihnachtsgeschäft "boomt", möchten wir Euch hiermit ein paar aktuelle Trends vorstellen:


1. Elfenschmuck

Sie verzaubern, sie sind "magisch" und sie sind ein absoluter "Trend" geworden: Die Elfenohrringe! Elfen / Feen, soweit das Auge sieht ... Der Trend zeichnet sich deutlich zu "Glascabochons" ab - dies allerdings in vielen Varianten: Ob als Ohrstecker, Brisuren oder Anhänger - Elfen sind nicht nur diesen Sommer sehr beliebt!


2. Engelchen

Sie sind schon lange Trend - aber gerade jetzt zu Weihnachten werden sie auch dieses Jahr wieder "neu entdeckt": Die Engelchen. Es gibt sie in vielen Varianten, aber die wohl beliebtesten sind die sogenannten "Charms"; kleine Anhänger mit Karabinerhaken, die zB. an Halsketten oder Armbändern befestigt werden können.

Viele Kunden bestellen außerdem direkt 2 gleich aussehende oder lassen sich speziell nach ihren Wünsch 2 gleiche Engelchen-Anhänger anfertigen, weil sie einen selbst behalten und den anderen ihrer Freundin (oder ihrem Partner) schenken.

3. Eulen

Eulen, Eulen, überall Eulen! Egal, wo man hinsieht (und ganz besonders bei Dawanda) ... Warum? Nun, die Eulen haben es in 2011 bereits geschafft, sich als Trend durchzusetzen und auch in 2012 haben sie sich wieder zum eindeutig trendigsten Perlenschmuck "durchgeboxt".

Es gibt sie in unzählen Varianten, als Ring, Als Ohrringe, als Halsketten / Anhängern, als Uhren und und und ... Mir persönlich ist aufgefallen, daß die Eulen, die sich "heimlich" als Weihnachtseulen verkleidet haben sehr gut ankommen.




4. Brisuren

Unter "Brisuren" versteht man eine spezielle Art von Ohrringen, bei denen Glascabochons verarbeitet wurden:



In unserem Onlineshop bieten wir jede Menge Ohrringe dieser Art an. Am beliebtesten haben sich solche herausgestellt, auf denen "mystische" Motive zu sehen sind, Elfen, Eulen oder auch andere trendige Motive, wie beispielsweise "Leopardenfell".


Wie immer liegt ein "Trend" natürlich im Auge des Betrachters. 

Viele Menschen, die beruflich damit arbeiten, versuchen uns Konsumenten einen Trend "aufzuzwingen", indem zB. ein bestimmter Schmuck (beispielsweise von einer speziellen Marke oder zB. extra großer, auffälliger Schmuck) von einigen Stars getragen wird. Dies verbreitet sich dann wie ein Lauffeuer, "infiziert" sogenannte "Modezeitschriften", die Presse, usw.

Das Problem:
Habt ihr jemals in Eurer Nähe jemanden gesehen, der dann auch wirklich mit diesem ganzen "trendigen Schmuck" oder mit dieser "trendigen Mode" rumgelaufen ist? Ich auch nicht.

Diese sogenannten "Modetrends" beschränken sich i.d.R. auch nur auf die "oberste finanzielle Gesellschaft" (sprich auf Schauspieler, Sänger, usw.) - und nicht auf uns "normale" Kosumenten.

Ich persönlich spreche lieber von den Trends, die es im "realen Leben" gibt - Schmuck, der viel verkauft wird, der vom Endkonsumenten "verlangt" wird, weil es süß oder "in" ist oder weil es einfach ein Stil ist, der vielen Frauen gefällt.

Also sollte ich mit meinem Bericht jetzt nicht die Meinung der "großen Modetrendzeitschriften" getroffen haben kann ich nur sagen: Sorry, aber so einen Quatsch lese ich nicht mehr, seit ich 13 war ... ;-)